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BAPH_lembach

2015/06/24

WETTBEWERB BEZIRKSALTEN- UND PFLEGEHEIM LEMBACH
mitarbeiter: di stavroula tsafou, raffael schwärzler, tim fahrner

ATMOSPHÄRISCHE UND RÄUMLICHE QUALITÄT

Zur Aufwertung der privaten Lebenswelt der Bewohner kann der Vorraum des Einzelzimmers zur Stube aufgewertet werden. Dadurch entsteht eine persönliche Autonomie ähnlich einer Dorfstruktur – die Stube funktioniert als Filter zwischen Schlafzimmer und dem gemeinsamen Gruppenraum / Wohnzimmer.
Die Wohneinheiten gruppieren sich um einen Platz mit Wintergarten und Loggia, der ein wohl temperiertes Maß an Sonne und Ausblick erhält.
Die Rückwände des Gruppenraumes sind mit Zimmertüren, den Fenstern in die Stuben und Nischen mit Sitzbänken, Bücherregale n, und Wäscheschränken gestaltet – vertraute Elemente für die Bewohner. Rundgänge vorbei an den Zimmern, rundum den gemeinsamen Bereich, über die Loggia und wieder zurück ermöglicht den Bewegungsdrang dementer Bewohner auch innerhalb des Wohnbereiches.
Dimensionen, Proportionen und Detailausbildung mit warmen Holzelementen schaffen eine Atmosphäre des „Zuhause – Seins“.

UMSETZUNG DES PFLEGERISCHEN UND FUNKTIONALEN KONZEPTS

Die Wohneinheiten der Wohngruppen gliedern sich jeweils um eine gemeinsame familienähnliche Mitte mit Wohn- und Essplatz und davor gelagerten Loggien bzw. Wintergärten. Zentral in der Mitte befinden sich der Stützpunkt bzw. die Arbeitszonen.
Es entsteht eine gemütliche Einheit, wobei durch Loggien und Nischen im gemeinschaftlichen Bereich genügend Raum zum Rückzug geboten wird. Für das Personal sind alle Bereiche einsehbar und somit als Bezugsperson ständig und rasch erreichbar. Um kurze Wege im Arbeitsablauf zu ermöglichen sind die Nebenräume zentral zur Pflege hin organisiert.
Die Wohn und Essbereiche sind jeweils Freibereichen [Atrium, Terrasse oder Wintergarten] zugeordnet und ermöglichen ein Umrunden der Bewohner.
Durch die abgestufte Baukörperentwicklung kann zusätzlich eine großzügige allgemeine Dachterrasse mit Dementengarten geschaffen werden.

 

 

 

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