H_plonerloft final

2013/11/04

Ein bestehendes Gebäude, mit Betriebseinheiten im Erdgeschoss und Wohneinheiten in den Obergeschoßen, wird durch die Aufstockung am Dach mit zwei weiteren Wohnungen erweitert.

Der Entwurf als Strategie mit  den behördlichen Vorgaben zur maximalen Höhenentwicklung des Dachgeschosses umzugehen. Aus dieser maximal vorgegebenen Raumhöhe von 2,30m werden durch Bearbeitung der Dachgeometrie offene, lichtdurchflutete Wohnbereiche konzipiert.

Die Dachfläche wird punktuell aufgeschnitten und nach oben geklappt wodurch einerseits natürliches Licht in den Wohnbereich gelangt, und andererseits eine strukturierte Terrassenlandschaft auf der Dachfläche generiert wird. Dadurch entsteht ein räumlicher Zusammenhang zwischen Wohnraum und Dachterrasse. Eine „Samba“-Stiege verbindet den Balkon der Wohnebene mit der Dachterrassenfläche und strukturiert gleichzeitig die Fassadenfläche welche grundsätzlich die Konturen des Bestandes aufnimmt. Die Erschließung der neu geschaffenen Wohnungen erfolgt über ein Andocken an das bestehende Stiegenhaus durch eine freitragende Außentreppe an der Ostfassade.

Brettsperrholzelemente als tragende Struktur in Verbindung mit  einer hinterlüfteten Faserzementplattenfassade reduzieren das Gewicht und die Bauzeit am Bestand. Die verzinkten Stiegenelemente komplettieren das Materialkonzept. In den  Innenräumen unterstützen die weißen Wandoberflächen die helle und offene Atmosphäre.

 

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