lokalbahnhofareal wels

2019/10/29

[PROJEKTDATEN]

projektphase: geladener städtebaulicher ideenwettbewerb
projekttyp: neubau lokalbahnofareal und umgebung
auftraggeber: stadt wels
standort: wels
architektur:
tim fahrner, jonas dettler, maria hinterer, andreas hörl, robert reichkendler
modellbau:
die modellbauer

[AUSZUG AUS DEM JURYPROTOKOLL]

„Das städtische Konzept versucht die vorgegebenen 5 Baufelder durch „riegelartige“, teilweise längsgestreckte aber unterschiedlich dimensionierte Baukörper zu gliedern und heterogen das gesamte Planungsareal zu strukturieren. Den Versuch das Stadtbild im neuen Quartier durch ein großzügiges Freiraumkonzept, das neue Durchwegungen ermöglicht, zu prägen, wird vom Preisgericht ebenso positiv bewertet wie der Versuch, die neuen Stadtquartiere durch Setzung von 2 Baukörpern entlang der Dragonerstraße, einerseits als Abschluss den neuen Lokalbahnhofplatz, andererseits visavis von „Schlachthof“/Feuerwehr, an den KJ-Platz anzubinden.“


MASTERPLAN

[STÄDTEBAULICHER LEITGEDANKE – SMART GRID]
Ein übergeordnetes Städtebauliches Leitsystem strukturiert sich heterogen über das gesamte Planungsareal:
– Auflösen des Gesamtquartiers in unterschiedliche und individuelle Baukörper
– Differenzierte Bebauung mittels übergeordnetem Flucht- und Sichtbeziehungssystem
– Harmonische Einbindung in die umgebende Baustruktur und Weiterführung der bestehenden Körnung
– Erweiterung des städtebaulichen Leitkonzeptes auf angrenzende Flächen
– Öffentliche, halböffentliche Zonen innerhalb des Grünraumes des neuen Wohn- und Geschäftsviertels
– Verschmelzen von Stadtraum, Grünraum und Wohnraum in einem fließenden Übergang
– Hochwertiger, individueller Gesamtraum in Zusammenhang mit der städtebaulichen Verdichtung


SCHNITT

[SOZIALE UND FUNKTIONALE DURCHMISCHUNG]
– Mehrfachnutzung von Flächen in der Erdgeschosszone tlw. auch in den Obergeschossen
– Nutzungsneutralität [Erhöhung der Raumhöhen] für Werkstätten, Büros, Dienstleister, Wohnungen
– Bewohnerwerkstätte, Fahrradwerkstätten, Gemeinschaftsgärten, Synergetisch Nutzbare
– Flächen für Sport, Spiel und Erholung extern benutzbar
– Geschlechterspezifische Gestaltung von Außen- und Innenflächen
– Witterungsunabhängige Freiräume

 

[GRÜN – UND FREIRAUMKONZEPT]
– Hoher Grünanteil schafft Lebensqualität und prägt das Stadtbild im neuen Quartier
– Erhöhung des Grünanteils (Baumpflanzungen) wirkt positiv auf die Aufenthaltsqualität im Quartier (Stadtbild, Verbesserung des Mikroklimas, etc)
– Extensive naturnahe Ausgestaltung der Freiräume in den Wohnquartieren
– Weitgehender Erhalt des Baumbestandes

 


MODELLFOTOS

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