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niederndorf

2016/11/05

[PROJEKTDATEN]

projektphase: geladener wettbewerb
projekttyp: gemeindeamt und dorfplatz mit masterplan ortsentwicklung
auftraggeber: gemeinde niederndorf
standort: niederndorf
architektur:
tim fahrner, maximilian gruber, ibrahim el ghoubashy, andreas hörl, robert reichkendler, michael schafferer, sophia spiss
konsulenten:
koala landschaftsarchitektur
modellbau:
die modellbauer

 

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LAGEPLAN

[Städtebauliche Kriterien]
Das neue Ensemble zur Schaffung einer neuen Ortsmitte: Durch die Verknüpfung der Funktionen mit einem großzügigen Freibereich werden die Gebäude zu einem Zentrum der Begegnung und bilden einen Platz zum Treffen und Verweilen.
Die bestehenden Baufluchten werden aufgenommen und so 2 klare Baukörper definiert, die sich in die Umgebung einfügen und mit dem bestehenden Heimatmuseum den zukünftigen Dorfplatz definieren. Die südlich vorgelagerte „Dorfstraße“ wird als Shared Space in den Platz integriert, trägt so zur Verkehrsberuhigung bei und kann für Veranstaltungen mitgenützt werden.

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Konzept Vorplatznutzung

Gleiches gilt für die nördlich anschließenden Straßen. Hier kann ebenfalls die Platzgestaltung erweitert und dadurch ein Vorbereich bzw. Übergangsbereich zum Schulzentrum definiert werden. Im westlich angrenzenden Gebiet für die Masterplan Entwicklung wird durch eine Wohnstraße eine Verbindung zwischen Rumerbachstraße, Gliftweg und Erlerstraße hergestellt und so eine intuitive Verkehrserschließung ermöglicht. Über diese Verbindung erfolgt auch die Tiefgaragenerschließung; für die optionale Tiefgarage im Bereich Dorfplatz und für die zukünftige bauliche Erweiterungsfläche.
Im Bereich des Masterplan Gebietes wird vorgeschlagen im Sinne einer langfristigen Flexibilität und Ortskernbelebung nutzungsneutrale Erdgeschossflächen zu gestalten [erhöhte Raumhöhen um unterschiedliche Nutzungen Wohnen, Büro,
Geschäfte, etc. zu ermöglichen]. Um keinen Konkurrenzeffekt im Zentrum auszulösen, sollte jedoch vorerst der Fokus auf zentrumsnahes Wohnen in Kombination mit betreutem Wohnen gelegt werden. Bei langfristigem Bedarf können die
nutzungsneutralen Erdgeschossflächen sehr einfach umgestaltet werden. So können 2 wesentliche Faktoren für die Stärkung des Ortskernes, Belebung [attraktives, leistbares Wohnungsangebot] und Multifunktionalität garantiert werden.

074_16 Ansicht Plakat 2 Nord Ansicht Gemeindeamt

 

 

[Gebäude]

Die Volumen werden entsprechend der vor Ort vorgefundenen städtebaulichen Körnung in zwei Gebäude aufgelöst. Das funktionale Gemeindeamt wird als kompakter Baukörper mit 2 Geschoßen organisiert und stellt mit seiner achentwicklung einen Übergang in die angrenzende Bebauung dar. Es entsteht ein zeitgemäßer Baukörper für ein zukunftsorientiertes Rathaus mit dynamischer Gemeindevertretung. Der zweite Baukörper beherbergt die Apotheke und 2 Wohnungen im Obergeschoss.

 

 

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Modell

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Modell