tre ibGU_T

2008/11/30

 

tre ibGU_T

schwimmende Architektur

Die Idee, ist eine Plattform für Architekten/Architekturstudenten zu bilden, auf der Architektur einem großen Publikum näher gebracht werden kann. Dabei sollen die ausgestellten Projekte/Fragmente, sowie die räumliche Situation als Trägermittel, für diese Vermittlung dienen. Das Ziel, besonders beim Betrachten von architektonischen Projekten, Raum bewusst zu machen. Der Focus liegt auf den Raum in dem wir uns bewegen, Raum der sich dem Besucher anbietet bzw. aufzwingt. Architektur als Wahrnehmungsschärfer, eine sinnliche Wahrnehmungsherausforderung.

Dementsprechend wird der Name tre ibGU_T Programm. tre ibGU_T als Definition seiner Funktion, des ständigen Treibens im Fluss der Umgebung, Ruheplatz für futuristische Fragmente architektonischen Treibguts vom Festland.

tre ibGU_T ist schwimmender Raum, für Orte ohne Orte, ganz auf sich selbst angewiesen, in sich geschlossen; ein Reservoir für Phantasie.

entwurfSTRATEGIE

Aufbauend auf Überlegungen zu Formgenese und Raumwahrnehmung wurde eine digitale Versuchsanordnung zur Formgeneration entwickelt, welche auf einem digitalen dynamischen Prozess aufbaut, der durch Umgebungseinflüsse und intensive Qualitäten der Grundelemente gesteuert wird.

Die  Versuchsanordnung entsteht aus der prinzipiellen Überlegung den Antrieb für  die schwimmende Architekturgalerie nicht wie bei anderen Wasserfahrzeugen im Heck, sondern vor dem Schwimmkörper anzusetzen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit die Geometrie der Galerie, ähnlich der eines Fischernetzes, als räumliche Vernetzung zu sehen, welche durch die Strömung des Flusses deformiert wird.

Das Bild eines Raumnetzes wird für die Simulation als rasterförmige angeordnete Gelenksrahmen umgesetzt, welche in den Knotenpunkten miteinander verbunden sind. Dabei steht nicht im Vordergrund eine strömungsoptimierte Form zu generieren, sondern vielmehr den Fluss als Sortiermaschine bzw. hydraulischen Computer zu benützen um eine prinzipielle Verteilung von Geometrie und Masse zu erhalten, welche dann in späterer Folge als Grundlage für den Entwurf / die räumliche Ausdifferenzierung dient.

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