ZAZ

2017/04/23

[PROJEKTDATEN]

projektphase: wettbewerb
projekttyp: neubau und adaptierung sozialzentrum zell am ziller
auftraggeber: wohn- und pflegeheim zell am ziller ‚kaiser franz josef-stiftung‘
architektur: marina dünser, tim fahrner, christiane harm, andreas hörl, robert reichkendler, michael schafferer

modellbau: die modellbauer

 

22C-6e-20180425143841

 

 

[STÄDTEBAU]

Das Sozialzentrum wird durch zwei Baukörper konzipiert, welche eine klare funktionelle Trennung zwischen Pflegeheim und Betreutem Wohnen darstellen, verbinden sich jedoch zu einem einheitlichen Zentrum. Im Erdgeschoss wird eine multifunktionale öffentliche Zone mit hoher Flexibilität und Aufenthaltsqualität in Synergie mit den differenzierten nutzbaren Freibereichen gebildet. Es entsteht eine zusammenhängende, großzügige Zone zur Begegnung und Kommunikation zwischen Bewohnern und Besuchern. Der städtebauliche Leitgedanke und die interne Organisation der Struktur ergeben ein synergetisches Konzept. Einerseits werden die Funktionen des Sozialzentrums räumlich klar getrennt, andererseits entsteht durch die Verbindungsstege der Baukörper ein Zentrum mit individuellen Qualitäten im Außen- und Innenraum.

 

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DIAGRAMME

[INTERNE ORGANISATION]

Im Pflegebereich gliedern sich die Wohngruppen um einen zentralen Innenbereich mit großzügigen Atrien, Demenzgärten, der Kapelle und Begegnungszonen. Die innere Struktur ermöglicht Rundgänge, an den Endpunkten sind Terrassen mit verschiedenen Ausblicken ausgebildet, sodass eine maximale Orientierbarkeit und Wohnqualität auch im Innenraum entsteht. In jedem Geschoss sind die Pflegebereiche mit den Bereichen für das betreute Wohnen verbunden, sodass maximale Synergien und vielfältige Begegnungsmöglichkeiten entstehen. Das Grundstück wird komplett verkehrsfrei gehalten. Die Erschließung für PKW, Rettungstransporte, An- und Abholung zur Tagesbetreuung erfolgt vom Süden, während die infrastrukturellen Einrichtungen (Müll, Anlieferung Küche etc.) getrennt von der öffentlichen Erschließung vom Norden erschlossen werden

[GRÜNRAUM]

Den Baukörpern vorgelagert wird im Südwesten des Grundstückes ein großzügiger Freiraum positioniert. Durch Integration des Spielplatzes findet ein generationenübergreifender Austausch im Grünraum mit hohem Erholungswert statt.

SCHNITTB-B
SCHNITT

 

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