NORD 8
Bauherr: Thomas Graber Ort: Rimsting Fotos: Julia Schäfer + Rebecca Wachtler Das Gewerbehaus an der Nordstraße ist als klar strukturierter und anpassungsfähiger Baukörper konzipiert. Drei Vollgeschosse werden über einen zentralen Gebäudekern mit Treppenhaus und Aufzug erschlossen. Die reduzierte Tragstruktur aus Stahlbeton schafft zusammen mit Hohlraumböden und flexiblen Trockenbauwänden eine offene Grundstruktur für unterschiedliche Nutzungen – vom Büro und Ärztehaus bis zu Zahnarztpraxis und Dialysezentrum. Die massive Fassade aus pigmentiertem Tannenholz steht im bewussten Kontrast zum mineralischen Tragwerk. Großzügige Verglasungen sorgen für Tageslicht, umlaufende Vordächer und elektrisch gesteuerte Rollos für Sonnen- und Sichtschutz. Ein nachhaltiges Energiekonzept mit Solaranlage, Betonkernaktivierung und optionalen Deckensegeln ergänzt die architektonische Konzeption. Konstruktion, Materialität und Gebäudetechnik verbinden sich zu einer reduzierten Architektur, die langfristige Veränderbarkeit und unterschiedliche Nutzungskonzepte ermöglicht. mit Doris Astner + Maximilian Graber
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VERWEILZONE ALPENZOO
Bauherr: Alpenzoo Innsbruck Ort: Innsbruck Fotos: mahore architekten Im ehemaligen Wolfsgehege des Alpenzoo Innsbruck wurde eine kreisförmige Verweilzone als naturnaher Lern- und Aufenthaltsort realisiert. Der Baukörper folgt einer klaren Geometrie und ist in den steilen Hang eingebettet. Die Materialwahl folgt funktionalen Anforderungen und unterstützt zugleich die klare architektonische Lesbarkeit des Projekts. Eine bogenförmige Spritzbetonwand sichert das Gelände und bildet gleichzeitig das konstruktive Rückgrat für die darauf aufbauende Holzkonstruktion in Kombination mit Stahlelementen. Ergänzt wird das Projekt durch einen Holzsteg zur Erschließung sowie die Einbindung eines bestehenden Bachlaufs, der als spielerisches Element nutzbar gemacht wird. Im Innenraum wurden aus Baumstämmen gefertigte Holzmöbel integriert, die nicht nur funktionale Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten, sondern zugleich als didaktische Elemente zur Wissensvermittlung dienen. Natürliches Licht von oben erzeugt im Innenraum eine atmosphärische, ruhige Raumsituation, die den Aufenthalt qualitativ aufwertet und die architektonische Wirkung des Rundbaus verstärkt. Die zentrale handwerkliche Herausforderung lag in der präzisen Umsetzung der Kreisgeometrie unter anspruchsvollen topografischen Bedingungen. Insbesondere die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Materialien, der Spritzbetonoberfläche, den Holzelementen und den Stahlringen erforderten eine hohe Genauigkeit in Planung und Ausführung sowie eine enge Abstimmung der beteiligten Gewerke. Die Montage erfolgte unter beengten Platzverhältnissen im Hang und erforderte eine exakte Fertigung sowie individuelle […]
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SANIERUNG DENKMALGESCHÜTZTER VOLIERE
Bauherr: Alpenzoo Innsbruck Ort: Innsbruck, Tirol Im Jahr 1937 wurden nach Plänen des renommierten Innsbrucker Architekten Siegfried Thurner durch die Initiative der Tiroler Vogelwarte Volieren in der Parkanlage der Villa Blanka errichtet. Der lang gestreckte Bau gliedert sich in drei Außenvolieren und zwei Innenbereiche. Besetzt wurden diese mit einheimischen Vögeln in ihrer naturnahen Umgebung. So sollten Exemplare der Hochgebirgs- und Mittelgebirgsregion sowie Vögel der Niederungen gezeigt werden. Dieses in Österreich einzigartige Vogelhaus galt als eines des schönsten Europas seiner Zeit und lockte viele Besucher an. Die Volieren bildeten den Vorläufer des 1962 gegründeten Alpenzoo. Zwischen 1962 und 2005 standen sie verschiedenen Vogelarten zur Verfügung, mitunter waren dort Mönchsgeier und zuletzt Papageien untergebracht. Seit 2005 steht der Bau unter Denkmalschutz und war bis 2022 nicht besetzt. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurden die Volieren neu belebt, um die Thematik der Neozoen aufzugreifen und Beispiele dieser „Neuankömmlinge“ zu zeigen.
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UNTERTIERISCH
Bauherr: Alpenzoo Innsbruck Ort: Innsbruck Fotos: Christian Flatscher Zum 60-jährigen Bestehen des Alpenzoos wurde die neue Tieranlage für „Fuchs, Dachs und Freunde“ gebaut. Der Entwurf wurde vom Lebensraum der nachtaktiven Tiere inspiriert: Das Gebäude aus rot gefärbtem Sichtbeton mit spiralförmiger Erschließung führt die Besucher zunächst zu den Schlafhöhlen mehrere Meter unter die Erde. Von dort bewegt man sich weiter nach oben, mit vielfältigen Ein- und Ausblicken in die umliegenden Tiergehege. Die natürlichen Verhaltensweisen der Tiere können so gut vermittelt werden, und das Bewusstsein für den Schutz der Artenvielfalt soll dabei geschärft werden. Am Ende gelangt man auf eine Aussichtsplattform, dem höchsten Punkt im Alpenzoo, mit einem fantastischen Blick über das Inntal. Verschiedene Sitzmöbel unter dem Schattendach aus Stahl und Holz laden zum Verweilen ein. Die technisch erforderliche Hangsicherung aus Spritzbeton wurde bewusst sichtbar belassen. Es ist Teil des Konzepts, dass sich langfristig durch Verwilderung und Pflanzenbewuchs die Oberflächen vom Gebäude und seiner Umgebung verändern. Der puristische Betonbau verzichtet auf beheizte Bereiche und somit auch auf eine Klimahülle und soll ein langlebiger Bestandteil des Innsbrucker Alpenzoos sein. Text: Veronika Weiss
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WIDUM MATHON
Bauherr: Gemeinde Ischgl Ort: Ischgl – Mathon Architektur / gestalterische Aspekte Das kraftvolle Gebäude schafft die nötige Intimität für einen andächtigen Ort. Das Widum folgt seiner sakralen Charakteristik und erzeugt einen Ort der Sicherheit und Geborgenheit für alle Trauergemeinschaften. Eine klare Gliederung der zwei Hauptfunktionen ist im Außenraum gleichermaßen ablesbar wie im Inneren. Die Aufbahrungshalle streckt sich dem Himmel entgegen und lässt durch den Lichteinfall am höchsten Punkt eine intime, sakrale Atmosphäre entstehen. Der gegenüberliegende Sitzungsraum fügt sich mit reduzierter Raumhöhe in das Gesamtensemble ein und schafft in einer warmen Atmosphäre Platz für Gesellschaft, Andacht und Geschichten.
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SENIORENPFLEGEHEIM SAALFELDEN
Bauherr: Stadtgemeinde Saalfelden Ort: Saalfelden am Steinernen Meer Wettbewerb – 3. Preis Auszug Juryprotokoll: Das Projekt überzeugt aus seiner Städtebaulichen und topographischen Qualität. Der Baukörper verschränkt sich über eine großzügige Mittelspange einerseits mit dem Bestandsbau, auf der anderen Seite mit dem Freiraum. Ein subtiles Spiel mit Höfen und Zwischenräumen wird konsequent in eine Abfolge von Wegen und Plätzen im Gebäude durchformuliert.
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PIFFGUT
Bauherr: Land Salzburg / LWS Bruck Ort: Bruck an der Glocknerstraße Wettbewerb – 3. Preis Auszug Juryprotokoll: Die neue Schaumetzgerei besticht durch ihre hölzerne, polygonale Körperlichkeit. Die beidseitigen Fugen zum Altbestand öffnen sich dadurch wechselseitig zu den angrenzenden Höfen. Die Anordnung von Metzgerei und Umkleiden/Waschräume (rein/unrein) auf gleicher Ebene stellt sich als vorteilhaft dar. Als sehr attraktiv wird der in die in sich verschränkte Dachfigur integrierte Sitzungsraum der Forstverwaltung erachtet.
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MUSEUM WEIHERBURG
Bauherr: Alpenzoo Innsbruck + Tiroler Landesmuseen Ort: Innsbruck Fotos: Isabelle Bacher Grundidee war, die Weiherburg aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Durch ein dreiteiliges Konzept vom Alpenzoo mit dem Highlight, Ausstellungen in der Burg zu präsentieren, wird die Weiherburg wieder zugänglich gemacht. Die Architektur des Museums wurde dabei als zurückhaltendes, unterstützendes Element entwickelt. Neue zeitgemäße Elemente werden als „Raumschale“ zusammen mit flexiblen Möbel in die denkmalgeschützte Substanz integriert. Neue Verbindungen konnten in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt herstellt werden um den Bestand zu stärken bzw. frei zu spielen. Jährlich wechselnde Ausstellungen werden die Vielfalt der Naturwissenschaftlichen Sammlungen aufzeigen, alle Exponate stammen aus dem Bestand der Tiroler Landesmuseen. BIGSEE Interior Design Grand Prix: https://bigsee.eu/national-history-museum-weiherburg/
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MODEHAUS NAGL
Bauherr: Fam. Nagl Ort: St. Johann im Pongau Das Modehaus im Zentrum von St. Johann im Pongau wird durch differenzierte Eingriffe in die bestehende Struktur adaptiert, umso den gegenwärtigen Anspruch eines „Einkauf mit Mehrwert“ im Ortskern gerecht zu werden: An der Westfassade bietet ein Cafe mit Lounge den kommunikativen Mittelpunkt. Und verfügt über einen einzigartigen Ausblick zur Salzach hin über das Panoramafenster der vorgehängten Metallfassade. Das geometrische Erscheinungsbild der Fassade leitet sich aus dem Prozess des „Stoff Raffens“ ab und repräsentiert das Handwerk im Inneren des Modehauses. An der Ostfassade werden die Verkaufsflächen mittels ineinanderfließenden Zonen erweitert. Der Kubische Baukörper klappt sich selbstverständlich aus dem Boden und bietet zugleich die Zufahrt in die neu integrierte Tiefgarage. Das Bestandsgebäude wurde saniert, jedoch bewusst in seiner ursprünglichen Konzeption belassen, um somit die Zeitreise des traditionellen Familienbetriebes nach außen zu tragen.
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LOFERER STRASSEN QUARTIER
Funktion: Städtebau – Ortsentwicklung Wettbewerb: Auszeichnung Bauherr: Stadtgemeinde Saalfelden Ort: Saalfelden Im Herzen von Saalfelden denken wir Saalfelden und die gewachsene Struktur weiter. Das neue Ensemble soll die Umgebung verbinden und ein unter sozialen, ökologischen und architektonischen Gesichtspunkten nachhaltiges Quartier im Zentrum werden. Durch das Herstellen einer direkten Sichtverbindung vom Rathausplatz zum Florianiplatz kann auch der Bereich der oberen Lofererstraße ins Zentrum eingebunden werden. Weiters fördert die beidseitige Setzung der Baukörper entlang einer Verbindungsachse Richtung Bauhof die Attraktivität des gesamten Quartiers. Somit können unattraktive Rückseiten, Sackgasse und Hinterhöfe vermieden werden. Die attraktiven, unterschiedlich gestalteten Fassaden für Geschäfte, Co-Working Bereiche, Gasthäuser, etc. beleben das autofreie grüne Zentrum – gemacht zum Flanieren und Verweilen. Die neuen Häuser, scheinbar ungeordnet doch dicht und in Relation zueinander, orientieren sich dabei in Ihrer Struktur an die bestehende Substanz: Vor- und Rücksprünge, leichtes Verschwenken der Fassaden, dazwischen Gassen und Nischen alles entlang des grünen Quartieres. Unter den großen Obstbäumen flanieren, im Sommer spielen Kinder und auf den Bänken vor den Häusern trifft man auch mal die Nachbarn. Wie in einer Altstadt – belebter öffentlicher Raum mit Gassen und Plätzen – nur grüner.
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HAUS DER VEREINE
Funktion: Öffentliches Gebäude Bauherr: Gemeinde Neumarkt Ort: Neumarkt Wettbewerb – 3.Preis AUSZUG AUS DEM JURYPROTOKOLL Die Jury würdigt das gleichzeitig einfache und dennoch überzeugende Entwurfsmittel: ein Platte aus der die beiden höheren Räume herausragen und ein Atrium eingestanzt ist. Der Haupteingang, vom neuen Vorplatz aus gesehen liegt richtig. alle Funktionsräume werden um einen Innenhof herum auf einer Ebene erschlossen. Die Organisation der Raumgruppen wird positiv gesehen.
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VOLKSSCHULE BREITENBACH
Bauherr: Gemeinde Breitenbach Ort: Breitenbach Ein kompakter Baukörper fügt sich selbstverständlich in das Baufeld ein und kommuniziert respektvoll mit dem angrenzenden Volumen des Gemeindeamtes. Dadurch bleibt der bestehende „Dorfplatz“ südliches des Gemeindeamtes erhalten und kann auch als Vorplatz der Schule genützt werden. Nördlich der Schule entsteht ein „Spielhof“ als kubierte gestaltete Landschaft für die Pausengestaltung. In der multifunktionalen Erdgeschosszone liegt zentral die Aula welche über Lufträume mit den darüber liegenden Clustern/Lernlandschaften verbunden ist. So entsteht eine offene Kommunikationszone mit vielfältigen Sichtverbindungen für freies Lernen, Entdecken und Forschen über mehreren Ebenen. Flexibles Mobiliar und ein mobiles Tafelsystem ermöglichen das Arbeiten in Kleingruppen. Die Lernlandschaften können großflächig zu den vorgelagerten Terrassen geöffnet werden und bieten somit eine ganzjährige Nutzung als Freiklassen.
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LOKALBAHNHOFAREAL
Funktion: Städtebau – Ortsentwicklung Wettbewerb: Auszeichnung Bauherr: Stadt Wels Ort: Wels Ein übergeordnetes Städtebauliches Leitsystem strukturiert sich heterogen über das gesamte Planungsareal: Auflösen des Gesamtquartiers in unterschiedliche und individuelle Baukörper Differenzierte Bebauung mittels übergeordnetem Flucht- und Sichtbeziehungssystem harmonische Einbindung in die umgebende Baustruktur und Weiterführung der bestehenden Körnung Erweiterung des städtebaulichen Leitkonzeptes auf angrenzende Flächen öffentliche, halböffentliche Zonen innerhalb des Grünraumes des neuen Wohn- und Geschäftsviertels Verschmelzen von Stadtraum, Grünraum und Wohnraum in einem fließenden Übergang Hochwertiger, individueller Gesamtraum in Zusammenhang mit der städtebaulichen Verdichtung.
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VOLIERE
Bauherr: Alpenzoo Innsbruck Ort: Innsbruck Fotos: Charly Schwarz Mit über 1000m2 ist die Voliere im Alpenzoo Innsbruck eine der größten begehbaren Anlagen im Mitteleuropa. Ziel war es an eine stützenfreie Konstruktion zu entwickeln, um für die Besucher und die Alpenvögel einen möglichst großen „Flugraum“ zu bieten. Durch den frühen Einsatz von 3d Modellen wurden verschiedene statische Systeme untersucht und so die Konstruktion in enger Zusammenarbeit mit dem Statikbüro Brunnsteiner optimiert. Mit nach außen geneigten Verbundstützen mit davor gelagert Zugstäben konnte schlussendlich die Überdachung stützenfrei mit Spannweiten bis zu 35m realisiert werden. Dies ermöglicht eine Wegführung in 2 Serpentinen durch die Anlage. Dadurch können die Besucher die Alpenvögel (Gänsegeier und Schmutzgeier) aus verschiedenen Blickwinkel erleben. Mit nach außen geneigten Verbundstützen mit davor gelagert Zugstäben konnte schlussendlich die Überdachung stützenfrei mit Spannweiten bis zu 35m realisiert werden.
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FEUERWEHR WÖRGL
Bauherr: Stadtgemeinde Wörgl Ort: Wörgl Fotos: Charly Schwarz Die Orientierung der Fahrzeughalle wird parallel zur Michael-Pacher-Straße positioniert um eine rasche, direkte Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge zu gewährleisten. Das gesamte Gebäude wird damit zum öffentlichen Raum hin geöffnet und ist sofort als Feuerwehrhaus im Stadtbild präsent. Die Organisation des Gebäudes ermöglicht eine optimale Grundstücksausnützung sowohl im Hinblick auf Freiflächen, als auch betreffend der kreuzungsfreien Verkehrsführung im gesamten Einsatzablauf. Sämtliche denkbaren Verkehrsflüsse (Ankommende Fahrzeuge, ausfahrende Einsatzfahrzeuge, Bergrettung, rückkehrende Einsatzfahrzeuge, Verkehr zur Waschbox etc.) sind jederzeit ungehindert und kreuzungsfrei möglich. Mahore Architekten mit Architekturbüro Schafferer.
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FANNYVON
Funktion: Wohnanlage und Studentenwohnungen Wettbewerb: Auszeichnung Bauherr: ESB Wohnen BAUTRÄGER Ort: Salzburg AUSZUG AUS DEM JURYPROTOKOLL Die gewählte Bauform aus 3 Einzelbaukörpern über einem zusammenhängenden Sockelgebäude wird vom Preisgericht als signifikantes Konzept positiv beurteilt. Das 1. Obergeschoss vorgeschlagene studentische Wohnen wird anhand seiner Allgemeinflächen und kombinierten Aufenthaltsbereichen intelligent gelöst.
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OMA
Bauherr: Höllwarth Stöckl KG Ort: Innsbruck Gemeinsam mit dem Eigentümer wird die Bausubstanz einer Glaserwerkstatt aus den 60er Jahren zu Büroräumlichkeiten adaptiert. Die Charakteristik der Werkstatt wird beibehalten und nur mit gezielten Einschnitten die Substanz verändert. Ein innenliegender unbelichteter Raum wurde als Black Box gestaltet und dient als Teeküche bzw. Ausstellungsraum. Möblierung in Kombination mit Beleuchtung runden das reduzierte Gestaltungskonzept der Architekturwerkstatt ab.
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DORFZENTRUM NIEDERNDORF
Bauherr: Gemeinde Niederndorf Ort: Niederndorf Das neue Ensemble zur Schaffung einer neuen Ortsmitte: Durch die Verknüpfung der Funktionen mit einem großzügigen Freibereich werden die Gebäude zu einem Zentrum der Begegnung und bilden einen Platz zum Treffen und Verweilen. Die bestehenden Baufluchten werden aufgenommen und so 2 klare Baukörper definiert, die sich in die Umgebung einfügen und mit dem bestehenden Heimatmuseum den zukünftigen Dorfplatz definieren. Die südlich vorgelagerte „Dorfstraße“ wird als Shared Space in den Platz integriert, trägt so zur Verkehrsberuhigung bei und kann für Veranstaltungen mitgenützt werden.
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EICHHOF
Bauherr: Innsbrucker Immobiliengesellschaft Ort: Innsbruck Wettbewerb – Anerkennungspreis Als städtebaulicher Leitidee dient die Neuinterpretation der typischen Blockrandbebauung; welche entlang relevanter städtebaulicher Achsen und Beziehungen perforiert wird. Das Geviert wird anhand definierter städtebaulicher Achsen in zwei Großformen gegliedert, welche unterschiedliche Höfe mit differenzierter Ausgestaltung bilden. Die so entstehenden Grünräume erzeugen unterschiedliche Intimitäten, welche jedoch durch gezielte Aussichten und Blickbeziehungen spürbar in die Gesamtstruktur integriert sind.
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MCI
Funktion: Schulgebäude – Universität Wettbewerb: EU-weit Top 9 Bauherr: Land Tirol Landeshochbau Ort: Innsbruck Drei parallel zur SOWI positionierte Baukörper nehmen städtebaulichen Bezug auf die bestehende Bebauungsstruktur und fügen sich in Ihrer Maßstäblichkeit feingliedrig in den städtischen Kontext ein. Kernstück des Entwurfes ist die großzügige Campusfläche im Südwesten, welche als vielseitig benutzbarer, öffentlicher Raum funktioniert. Es entsteht eine dreidimensionale, urbane Landschaft mit Blickbezug zur Nordkette, welche als attraktiver Aufenthaltsbereich für Besucher der Stadt Innsbruck und Platz für Veranstaltungen – [Open-Air-Theater, Freiluftkino, Outdoor-Vorlesungen, etc.] genutzt werden kann. Mahore Architekten mit Architekturbüro Schafferer und Architekturwerkstatt DinA4.
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SENIORENHEIM WÖRGL
Bauherr: Stadtgemeinde Wörgl Ort: Wörgl AUSZUG AUS DEM JURYPROTOKOLL Die städtebauliche Ausbildung des Projektes überzeugt durch die gestalterische und funktionelle Einheit des Bestandes mit dem Neubau in Hinblick auf klare interne Erschließung. Die Grundrisskonfiguration in den Geschoßen lässt eine gute Mehrfachnutzung zu, diese wird für die individuelle Nutzung in der Tagesbetreuung (verschiedene Behinderungsgrade der Bewohner) auch im Sinne von Kleingruppen mit verschiedenen Pflege- und Tätigkeitsansprüchen als sehr positiv bewertet. Die Verkehrserschließung der Tagesbetreuung erfüllt die Ausschreibungskriterien (Bring- und Holdienst) sowie die fußläufige Verbindung zum Park. Als positiv bewertet wird die Orientierung aller Zimmer nach Süd und Ost (keine Nordzimmer). Alle Stockwerke haben einen gut in den Tagesablauf integrierten Außenbereich, welcher in der Größe und Gestalt sehr gut nutzbar ist. Die Raumaufteilung lässt noch ausreichend Spielräume für individuelle Gestaltung zu. Der Baukörper mit seiner stark raugeprägten Sockelzone und dem darüber liegenden Bettentrakt ist gut strukturiert und die Raumfunktionen sind von außen gut ablesbar. Die breite überdachte Terrasse nordseitig bildet einen gelungenen Übergang vom Wohnbereich „Tagesbetreuung“ hin zum Park. Mahore Architekten mit Architekturbüro Schafferer.
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SOZIALZENTRUM NATTERS
Bauherr: Gemeinde Natters Ort: Natters Das Sozialzentrum Natters/Mutters/Götzens wird durch 2 kompakte Baukörper, welche den neuen Dorfplatz begrenzen konzipiert. Die Baukörper stellen eine klare funktionelle Trennung zwischen Pflegeheim und Betreutem Wohnen dar, verbinden sich jedoch zu einem einheitlichen Zentrum. Im Erdgeschoss wird eine multifunktionale öffentliche Zone mit hoher Flexibilität und Aufenthaltsqualität bestehend aus Cafe, Foyer und einer Allgemeinfläche dem neuen Dorfplatz zugewandt. Es entsteht eine zusammenhängende, großzügige Zone zur Begegnung und Kommunikation zwischen Bewohnern, Besuchern und der belebten Ortsmitte.
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MARIAHILF PLATZ
Funktion: Platzgestaltung – Öffentlicher Raum Wettbewerb: Auszeichnung Bauherr: Innsbrucker Immobiliengesellschaft Ort: Innsbruck Eine barrierefreie, zukunfts-orientierte Gestaltung des öffentlichen Raumes am Mariahilfplatz und der Mariahilfstraße definiert einen urbanen Mittelpunkt – einen Treffpunkt, Aufenthaltsbereich und flexibel nutzbaren Platz für Veranstaltungen, Märkte, Konzerte, Sportveranstaltungen, Kino etc. Die Hauptbereiche – das Mariahilfplatzl, die Mariahilfpromenade, der Grünparkstreifen und die Rad- und Fußwege am Ufer werden über eine einheitlich zurückhaltende Oberflächengestaltung verbunden.
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LANDWIRTSCHAFTSSCHULE BRUCK
Funktion: Schule Wettbewerb: 2.Preis Bauherr: Land Salzburg Ort: Bruck an der Großglocknerstraße In Anlehnung der bisherigen Aufstockungen beim Burscheninternat wird die Erweiterung des Schülerheimes (westl. Bauteil) vorgesehen. Die Aufstockung reagiert durch Abstufungen auf die umliegenden Gebäude, um sich so in das Gebäudeensemble einzufügen. Die Erweiterung des Küchenbereichs (östl. Bauteil) wird als kompakter erdgeschossiger Baukörper konzipiert wodurch die Bildung des „Dorfplatzes“ erhalten bleibt. Die Erweiterungen sind als zurückhaltende, einfache Baukörper organisiert, um so den bestehenden Gebäuden Rechnung zu tragen und die bestehende Qualität weiterzuführen. Innerhalb der Gebäude werden durch gezielte Korrekturen und Ergänzungen helle und freundliche Raumsituationen geschaffen. Die Maximierung der Funktionalität und Optimierung der Arbeitsabläufe ist Ausgangspunkt für das Konzept der Lehrküchenweiterung. So werden die Lehrküchen samt Nebenräumen im nördlichen Erdgeschoß organisiert und durch einen zentralen Erschließungsbereich verbunden. Die Räume im Bestand können erhalten bleiben und auf kürzestem Weg mit der Erweiterung erschlossen werden. Östlich daran ist der Turnsaal situiert, um so für Veranstaltungen vielseitig nutzbare Raumsituationen zu garantieren. Mahore Architekten mit Hasenauer Architekten.
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SOZIALZENTRUM SÖLDEN
Bauherr: Gemeinde Sölden Ort: Sölden Wettbewerb – 3. Preis Auszug Juryprotokoll: Das Projekt weist einen klaren Baukörper mit 2 Innenhofbereichen auf. Die Aufenthaltsbereiche im EG sind nach Westen hin zu einem Freiraum entlang der Ache situiert. Positiv erscheint vor allem die schöne Situierung des betreuten Wohnens im 2.OG mit Ausrichtung nach Osten und Westen sowie mit vorgelagerten Terrassen. Die Zimmerbreiten werden als ausgesprochen attraktiv beurteilt, der Pflegebereich im 1.OG ermöglicht trotz geschützter Atmosphäre diagonale Ausblicke in die Landschaft. Problematisch erscheint jedoch die weit überbaute Zugangssituation.
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